Pressefreiheit-Preis des BJV für butterland

 

Yereporter_ohne_grenzen_pressefreiheit_weltweit_2017_mapah! Wir haben den 1. Platz beim bundesweiten Pressefreiheit-Wettbewerb des Bayerischen Journalistenverbands für unser Projekt #freeTunca belegt. Wir freuen uns sehr – und hoffen, dass sich dadurch noch mehr Menschen für den Fall von Tunca Ögreten interessieren, den wir fast zwei Jahre begleitet haben. Der Istanbuler Investigativreporter sitzt nach wie vor im Gefängnis. Bisher gibt es noch nicht einmal eine Anklage – seine Zukunft ist völlig ungewiss. Wir verfolgen seine Geschichte weiter.

Dank an unsere Kooperationspartner taz.gazete und Deutsche Welle!

#freeTunca

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Tunca Ögreten wollte nicht aufgeben: Der türkische Investigativjournalist hat lange angeschrieben gegen die Repressionen, Drohungen und widrigen Arbeitsbedingungen. Er wollte sein Land verändern, die Wahrheit berichten. Seit Ende Dezember 2016 sitzt Tunca im Silivri-Gefängnis.

Wir haben Tunca fast zwei Jahre lang begleitet, seinen Kampf um einen freien, echten Journalismus dokumentiert und miterlebt, wie dieser Kampf immer aussichtsloser wurde und schließlich im Gefängnis endete. Tunca ist einer von derzeit 150 inhaftierten Journalisten in der Türkei.

Diese 150 Journalisten brauchen den Blick der Öffentlichkeit, ihre Geschichten müssen erzählt und geteilt werden, damit sie nicht hinter Gefängnismauern verschwinden und ihre Namen vergessen werden. Hier erzählen wir Tuncas Geschichte – teilt sie: #freeTunca.

Eine Kooperation mit Deutsche Welle und taz.gazete.

Über ein Jahr lang

haben wir die niederbayerische Gemeinde Geisenhausen begleitet. Von der ersten Aufregung, als die Öffentlichkeit erfuhr, dass aus dem ehemaligen Altenheim ein Asylbewerberheim werden soll, bis heute, da die neuen Nachbarn aus Syrien, Sierra Leone, Russland und vielen anderen Teilen der Erde längst zu Geisenhausens Alltag gehören.

Als wir im Frühling 2014 begannen, uns auf den ersten Dreh vorzubereiten, erwarteten wir eine Geschichte über Konfrontationen zwischen alten und neuen Marktbewohnern, über Fremdenhass und Stammtischpöbeleien.

Stattdessen erfuhren wir vom unbedingten Willen, aufeinander zuzugehen und miteinander auszukommen, aber auch davon, wie viel Kraft und Selbstüberwindung dies beiden Seiten mitunter abverlangt.

Noch ein wenig Colorgrading hier, ein paar Datenvisualisierungen dort und dann ist es so weit: Anfang Dezember zeigen wir Euch unsere Geschichte über einen unscheinbaren Ort, der sich in wenigen Monaten grundlegend verändert hat.

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