Zurück an den Ursprung

Zwei Tage nach  der Veröffentlichung unserer Webdoku „Warten auf Heimat“ sind wir zurück an den Ursprung unserer Geschichte gegangen: in die niederbayerische Gemeinde Geisenhausen. Dort haben wir uns der Kritik des Publikums gestellt, aber auch gefragt, was seit unserem letzten Drehtag passiert ist.

Der Tenor: Der Wille, den Neuankömmlingen aus Syrien, Westafrika, Russland und vielen anderen Orten der Erde zu helfen, ist ungebrochen. Dennoch sind sich alle einig, dass sich die große Politik zu stark auf das private Engagement verlässt und hier und dort erste Verschleißerscheinungen bei den Helfern auftreten. Für die, die nicht dabei sein konnten, gibt es hier ein paar erste Eindrücke – ein Video-Best-Of folgt.

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Von digital zu analog

Im Fall unseres Projektes hat sich Crossmedia als optimale Erzählform erwiesen: Die Webdoku spiegelt die Erfahrungen wider, die wir als Journalisten während der Recherche gemacht haben – so objektiv wir auch versucht haben, zu berichten. Durch die Diskussion konnten die Geisenhausener ihre eigene Geschichte weitererzählen und haben diese Gelegenheit auch wahrgenommen.

Herzlichen Dank an all jene, die sich der Diskussion gestellt haben, allen voran Shirin Abdo und Jwan Alo, Theresia Schmidt, Babara Solf-Leipold, Bürgermeister Josef Reff und Jutta Prediger (Bayern2), die den Abend moderierte. Bayern 2-Reporterin Kristina Weber war für die Sendung „Notizbuch“ ebenfalls vor Ort, ihren Beitrag kann man hier nachhören.

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